BAP Rut-Wiess in Berlin-NeuKÖL(L)N – Liebesleeder für Köln

Gestern Abend hat BAP in Berlin im HEIMATHAFEN das neues Album vorgestellt. Ernsthaft Berlin, im Preußenland? Die Erklärung von Wolfgang Niedecken komplett logisch: Man habe bei der Planung übersehen, dass in der Domstadt in der 5. Jahreszeit geeignete Säle nun mal nicht so einfach zu bekommen sein. Was lag also näher als in Neu-KÖL(L)N im HEIMAThafen zu ankern?

KOALITION RUT-WIESS_BAP_Stapellauf Heimathafen Neukölln

Natürlich waren auch hier die Ereignisse der Silvesternacht in Köln ein Thema. Köln war ein Schock, und der Staat kann nicht zur Tagesordnung übergeben. Jedem, dem dieses besondere Stadt am Herzen liegt, tut das Herz aber besonders weh, wenn er tagtäglich die schlimmen Nachrichten dieser Kriminellen hört – immer wieder mit dem Namen KÖLN.

Umso wichtiger ist es, Köln nicht unbedacht und fälschlicherweise zu stigmatisieren. Umso schöner war es, dass W.N. gestern erstmals den Song „Dausende von Liebesleeder“ präsentierte, der nach eigenem Bekunden „nach all den weltpolitisch Nachrichten der letzten Monate einfach keine Lust mehr hatte, mich darüber in einem weitern Song aufzuregen“. Ein klasse Hommage an die Stadt!

„Dausende vun Liebesleeder handle vun dä Stadt, Treuschwüre, kölsch jesunge, vun charmant bis platt. Em Karneval, em Stadion, dä Voodoo funktioniert. Meddendrin em Häzz simmer all verhex. Do mähste nix draan.“

Der nagelneue Videoclip mit Sequenzen aus dem ALAAF YOU-Kinofilm (Kinostart 21.1.2016), in dem auch unserem Stadion in Müngersdorf und Hennes VIII. zu Recht gehuldigt wird, findet sich hier

http://www.bap.de/start/aktuell/aktuell/dausende-vun-liebesleeder-video

Und: Dass Niedeckens BAP gestern im HEIMAThafen in Neu-KÖL(L)N auch eine Hommage an die KOALITION RUT-WIESS gegeben hat, kann man zweifelsfrei am Farbenspiel auf dem Bild erkennen…

KOALITION RUT-WIESS_Heimtahafen Neukölln_STapellauf BAP

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KOALITION RUT-WIESS im Bundestag gegründet!

Das gerade erst zu Ende gegangene Jahr 2015 war wahrlich ein politisch bewegtes Jahr. Nicht wenige meinen, es sei eines der turbulentesten der letzten Jahrzehnte gewesen.

In diesen turbulenten Zeiten hat sich, zunächst fast unbemerkt, im Deutschen Bundestag etwas zusammengebraut, etwas wirklich gutes, etwas kölsches… Es hat sprichwörtlich und tatsächlich etwas mit Kölsch zu tun. Es ging um nichts weniger als um ein weltliches Heiligtum, dessen Wappen von Dom und unserem Geißbock Hennes VIII. gekennzeichnet ist:

Es geht um den 1. FC Köln.

Mitten in den Weltuntergangszenarien des Jahres 2015 ging dabei nahezu historisches von statten. Im Deutschen Bundestag fand sich am 22. September ein fußballverrrücktes Völkchen zusammen, über alle Grenzen von Partei, Anschauung, Geschlecht und fußballerischen Fähigkeiten zum Fanclub des Effzeh im Deutschen Bundestag.
Unter dem so anspruchsvollen wie programmatischen Namen KOALITION RUT-WIESS wurde zwar nicht mit Blick auf den Dom, aber immerhin die Kuppel des Reichstagsgebäudes, diese besondere parteiübergreifende, fröhliche und nur auf den gemeinsamen Nutzen orientierte, also vollständig kölsche Vereinigung aus der Taufe gehoben, die manchen Untergangs-Prophezeiungen trotzt und sich einen parteiübergreifenden Rückzugsraum geschaffen hat, um Kräfte zu sammeln und auch Spaß an der Freude zu haben !

KOALITION RUT-WIESS_Gründungsurkunde

Spaß am Spiel und an der Freude, Freundlichkeit gegenüber den Mitmenschen sowie Treue und Ergebenheit gegenüber dem FC, das sind die Zutaten einer verschworenen Gemeinschaft unterschiedlicher Charaktere, die eines eint – die Weltsicht ist vor allem eines: RUT-WIESS.

Erfahrene Journalisten mit exklusiven Informationen hatten bereits vorab vermutet, dass diese neue politische Farbenlehre als Modell für die Zukunft und zur Bewältigung jeder Krise stehen könnte.
Kaum ein anderer Verein ist so erstklassig, hat eine so treue Gefolgschaft über die eigenen Reihen hinaus, eine so großartige Hymne, so enorme Verbindungen zur eigenen Basis, in die Welt und sogar nach oben.
Krisen sind da, um überwunden zu werden, das Ziel ist immer im Blick (die Champions League), und Tradition und Toleranz gehen eine unauflösliche Verbindung eingegangen.

Ob Kaffee oder Tee, Milch oder Kölsch, Ureinwohner oder Zugewanderter, Gläubiger oder Konvertit – der 1. FC Köln hat ein Herz wie ein Bahnhof und ist Heimat für alle.

Kaum ein Fußballclub lässt die Herzen seiner Fans höher schlagen als der 1.Fußballclub Köln. Es sind nicht allein die 74.986 Mitglieder (Stand an einem der Kölner Nationalfeiertage, dem Dreikönigstag am 6. Januar 2016), die den FC leben und das Herz nicht nur von Fußball-Deutschland höher schlagen lassen.
Es ist das Jeföhl, das unter anderem in den 1.500 FC-Fanclubs weltweit (sogar bis … M’Gladbach, um die entfernteste Stelle zu nennen) gelebt und gepflegt wird, und dass seine Wirkung auf die Umgebung nirgendwo verfehlt. Weltweit und bei Papst Franziskus persönlich (http://www.express.de/sport/fussball/1–fc-koeln/1–fc-koeln-im-vatikan-darum-traegt-das-papst-trikot-die-nummer-7-3862484) fällt auf und ins Gewicht, dass dieser Fußballclub aus der Stadt der Heiligen Drei Könige (ihre Reliquien sind am 23. Juli 1164 völlig korrekt nach Köln gelangt!) sogar einen Dom in seinem Wappen hat. Nicht nur eine Kirche, sondern direkt einen ganzen Dom.

Es ist die sprichwörtliche kölsche Bescheidenheit, die sich auch auf den Effzeh auswirkt und die seine Fans prägt.
Kaum etwas wird so verehrt und vergöttert wie der Verein, der den Dom und dazu den Geißbock in seinem Wappen führt. Kaum etwas? Da wäre noch etwas: die FC-Fans sind Weltmeister im Feiern. Und Weltklasse im Feiern, von sich selbst. Selbst wenn das Spiel auf dem Rasen einmal kurz nicht Anlass zum Aufenthalt auf Wolke 7 bietet, wissen FC-Fans, wie man sich und den Mitmenschen eine Freude machen kann: man feiert sich und den Verein auch durch magere Phasen einfach hindurch. Politische Kampagnen sollen auch hier und da von den Effzeh-Traditionen sich schon einiges angeeignet haben. Das Jeföhl hat sich, mit erkennbarem Segen von oben, immer weiter ausgebreitet.

Was lag also näher, als dem Effzeh auch eine angemessene Fan-Plattform im Parlamentarischen Raum zu bieten? Die Idee war: So wie die Bundesliga ohne den FC nicht komplett wäre, so würde dem Bundestag etwas fehlen ohne FC-Fanclub. Getreu dem weltoffenen Motto „Överall jitt et Fans vom FC Kölle“ wollen wir aus allen Ecken der Republik und über Parteigrenzen hinweg die FC-Anhänger in der Hauptstadt sammeln und das eine oder andere gemeinsam veranstalten. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann auch Berlin im FC-Fieber sein würde. 

KOALITION RUT-WIESS_Gründungsball
WAHRE FAN-KULTUR: Gründungsball DER Koalition!

Die Resonanz der Gründungsversammlung war phänomenal, die Stimmung unerreicht  – da lassen sich die Kölner und die Imis (die Kölner vermeiden ja den Begriff „Fremder“. Denn es gibt ja nur Kölsche und Imis. Und irgendwann werden aus Imis Kölsche) nur ungern und schwerlich übertreffen. Dass mit Inbrunst, lautstark und spontan am denkwürdigen 22.9.2015 die FC-Hymne in voller Montur – natürlich mit eigenem Fanschal und aktuellen Trikots mit KOALITION ROT-WIESS-Beflockung getragen wurden – in den Gängen des Hohen Hauses gesungen wurde, erinnerte dann irgendwie doch an das spontane Anstimmen unserer Nationalhymne seinerzeit am 9.11.1989 im Bonner Wasserwerk, als die Abgeordneten am Abend die Nachricht von der Grenzöffnung erreichte.

KOALITION RUT-WIESS_Gründung
Tiefbewegt: Die Gründungsurkunde im Deutschen Bundestag!

Besonders gefreut hat uns auch, dass zur Gründung der KOALITION RUT-WIESS die Vereinsspitze ins Regierungsviertel gekommen war, mit Präsident Werner Spinner an der Spitze, dem FC-Vize und Präsident des „Festkomitees Kölner Karneval“ Markus Ritterbach sowie Geschäftsführer Alexander Wehrle. Von einer „ganz besondere Ehre“ sprach Spinner. „Es kann nur gut sein, einen Fanclub in der deutschen Zentrale der Macht zu haben!“

Nicht komplett gewesen wäre die Gründungszeremonie ohne die personalisierte Enzyklopädie des 1.FC Köln. Kein geringerer als Manuel Andrack, weltbekannter Autor des Bildungsromans „Meine Saison mit dem FC“ (die als Klassiker in jedes gut sortierte Bücherregal gehört) gab den Gründungsmitgliedern und Gästen manche historische Reminiszenz aus der Geschichte des Gründungsmitglieds der Bundesliga und vielfachem Deutschen Meister und Pokalsieger und Heimatverein von Fußball-Weltmeistern und Fußball-Europameistern mit auf den Weg.

KOALITION RUT-WIESS_Hertha_Meierhofer-Andrack-Brand
FC-FANS RÜCKE ZOSAMME: Mit Manuel Andrack am Gründungstag auf dem Weg ins Berliner Olympiastadion!

Es dürfte kein historischer Zufall gewesen sein, dass ausgerechnet kurz vor der Gründungsversammlung der Platzhirsch mit dem Geißbock im Wappen gegen die einzige holländische Mannschaft der Bundesliga, der mit den Fohlen, gewonnen hatte (den Spieltag zuvor in Frankfurt ist komplett aus dem kollektiven FC-Gedächtnis gestrichen, auweia!).

Da konnte der FC umso großzügiger sein und der Hertha aus Berlin am Gründungstag der KOALITION RUT-WIESS einen Heimsieg schenken, getreu dem heimischen Motto: mer muss och jönne könne.. (hier nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls heimischen Motto: et kütt wie et kütt – das wäre zu einfach beim Punkte sammeln in der Liga).

Der Besuch des Spiels im Berliner Olympiastadion war allerdings nicht der eigentliche Höhepunkt dieses nachgerade historischen Ereignisses in Berlin. Das gemeinsame Spiel gucken unseres FC gegen die Hertha im Berliner Olympiastation war ein guter Start parteiübergreifender Aktivitäten. Spielverlauf und Ergebnis waren da doch eher zweitrangig…

Denn wie in der Politik, gilt auch für den FC-Fan: Man muss manchmal besonders leidensfähig sein!

P.S. Dass neben dem einfachen Bekenntnis zu „Rut-Wiess“ ein „informelles Aufnahmekriterium“ zu existieren scheint, hat Günter Bannas, der Leiter der Berliner Politik-Redaktion der FAZ, ausgemacht: „Streber, Besserwisser, Arrogante sind nicht willkommen.“  Der ziemlich lesenswerte Artikel findet sich hier http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/fc-koeln-fanklub-im-bundestag-koalition-rut-wiess-13819286.html Dort ist auch Großartiges zu lesen über bewegende Momente: emotional tief bewegt, die eine Hand am Kölschglas, die andere am Herzen, hatten die eingeladenen Gäste gemeinsam mit den Spitzen des neu gegründeten Vereins und den Spitzen des 1. FC Köln die Hymne angestimmt gesungen: „MER STONN ZO DIR, FC KÖLLE“. Nicht nur die Gläser waren feucht, als die versammelte Gemeinde ihr weltumspannendes Bekenntnis sang, in dem es u.a. heißt: „Freud oder Leid, Zokunf un Verjangenhejt – E Jeföhl dat verbingk – FC Kölle“ und dass die zarten und zugleich intensiven Bande zwischen Souverän (also dem Volk, sprich den Fans) und Verein (also dem Effzeh, wem sonst) in so wunderbar zurückhaltender Art und Weise, und in typischer Kölscher Zurückhaltung so in Worte fasst:

„Mer schwöre dir he op Treu un op Iehr:
Mer stonn zo dir FC Kölle
Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer
Halde immer nur zo dir FC Kölle! “

So hat sich auch hier, im Angesicht von Reichstag und Kanzleramt der Geist des FC präsent gezeigt und sich die Hymne einmal mehr als unumstößlich und wahr erwiesen: „Üvverall jitt et Fans vum FC Kölle.“

Dass es täglich mehr werden, dazu wird nun auch die KOALITION RUT-WIESS ihren Teil beitragen.
Dabei kann sich auch diese Koalition angesichts der überwältigenden Unterstützung leisten, auf Klasse zu setzen. Und ja es stimmt wohl tatsächlich, was der berühmte Analyst und Chronist Günther Bannas, jahrzehntelanger neutraler und engagierter Beobachter der Politik und des Fußballs in Deutschland, als kluger Kopf für die F.A.Z. festhielt: „Streber, Besserwisser, Arrogante sind nicht willkommen“. Für die anderen allerdings gilt, was der Kurkölner Ludwig van Beethoven schon vor über 200 Jahren in der Ode an den FC, bzw. an die Freude, vertont hat: „Seid umschlungen, Millionen“ !

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Wer nicht dabei sein konnte, der darf dennoch mitfeiern. Wer nicht mitsingen konnte, der kann dennoch singen – alleine, besser mit Freunden, auch mit einem Puffer zwischen zwei Kölsch.
Wichtig: eine Hand frei für den Griff ans Hätz, und eine zum Trocknen der feuchten Augen…

Nicht vergessen: die Hymne singt man im Stehen… 🙂

>> Link zu FC Hymne live im Stadion <<

DIE HYMNE DES 1.FC KÖLN
„MER STONN ZO DIR, FC KÖLLE“

Ehrenfeld, Raderthal, Nippes, Poll, Esch, Pesch un Kalk
Üvverall jitt et Fans vom FC Kölle
En Rio, en Rom, Jläbbisch, Prüm un Habbelrath
Üvverall jitt et Fans vum FC Kölle.

Freud oder Leid, Zokunf un Verjangenhejt
E Jeföhl dat verbingk – FC Kölle
Ov vür ov zoröck – neues Spell heiß neues Jlöck
E Jeföhl dat verbingk – FC Kölle

Mer schwöre dir he op Treu un op Iehr:
Mer stonn zo dir FC Kölle
Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer
Halde immer nur zo dir FC Kölle!

Ov jung oder alt – ov ärm oder rich
Zesamme simmer stark FC Kölle
Durch dick un durch dünn – janz ejal wohin
Nur zesamme simmer stark FC Kölle

Mer schwöre dir he op Treu un op Iehr:
Mer stonn zo dir FC Kölle
Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer
Halde immer nur zo dir FC Kölle!

Mer schwöre dir he op Treu un op Iehr:
Mer stonn zo dir FC Kölle
Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer
Halde immer nur zo dir FC Kölle!

Mer schwöre dir he op Treu un op Iehr:
Mer stonn zo dir FC Kölle
Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer
Halde immer nur zo dir FC Kölle!

Fanschal_Ausschnitt
Schunkeln nach der Gründung im „Oh Angie“ in der Berliner Friedrichstraße: (v.links) MdB Gisela Manderla, MdB Volker Beck, Ex-MdB Horst Meierhofer, MdB Wolfgang Bosbach, FC-Präsident Werner Spinner, Finanz-Staatssekretär Werner Gatzer, MdB Michael Brand, FC-Bestseller Manuel Andrack, MdB Karsten Möring, FC-Vizepräsident und Präsident des Festkomitees Kölner Karneval Markus Ritterbach, FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle, Ex-Umwelt-Staatssekretärin Ulla Heinen, MdB Klaus-Peter Flosbach und MdB Reinhold Sendker(trägt sogar Socken mit FC-Logo!) 

bundesAdler gratulieren!

Ein wunderbares Gratulationsschreiben zu unserer Gründung hat uns wenige Tage nach der bitteren Niederlage gegen die Eintracht – die Zahl der Gegentreffer ist mir komplett entfallen… erreicht. Das wird sicher der Beginn einer großen Fan-Freundschaft!
Aber, lieber Omid, meine Recherche hat tolles zum Vorschein gebracht, das ich Dir ins Gedächtnis zurückrufen möchte: In einem WELT-Interview mit Dir im April 2012 zur Gründung des Frankfurt-Fanclubs im Bundestag heißt es:
„Ganz schlimm war es natürlich beim Spiel gegen Köln in der vergangenen Saison. Nouripour erfuhr per Handy von dem Kölner Tor, das den Frankfurter Abstieg besiegelte. Er lag daraufhin eine halbe Stunde auf der Wiese und weinte. Immerhin: Seine Frau fand das Handy später irgendwo auf dem Rasen wieder.“

Kopf hoch, was uns verbindet: Wir sind beide wieder erstklassig!

Das amüsante wie leidenschaftliche Grußwort findet ihr unten im Wortlaut oder im Original als PDF hier: KOALITION RUT-WIESS_Grußwort Omid Nouripour MdB_bundesAdler

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EFC bundesAdler e.V.
Eintracht-Fanclub im Deutschen Bundestag
Bundestagsbüro Omid Nouripour MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin

18.9.2015

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen des bundesAdler e.V. gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zur Gründung des Fanclubs für den 1. FC Köln im Deutschen Bundestag. Es ist gut, dass Sie sich nach der großen Begegnung gegen unsere Eintracht eine Woche Erholungspause gelassen haben, um zur ersten Versammlung zu schreiten.

Der Adler hat als erster Bundesliga-Fanclub im Bundestag schon so manchen Jungtieren den Weg gewiesen, und tut dies auch bei den Geißböcken gerne. Das tun wir, obwohl das prominenteste Gewächs, das der Kölner Fußball hervorgebracht hat, ich meine natürlich Christoph Daum, in Frankfurt ja leider nicht besonders gut angeschlagen hat.

Was uns verbindet, ist die Leidenschaft für einen Club, der seinen Fans eine große Leidensfähigkeit abverlangt. Dafür gebührt auch Ihnen Respekt. Wir freuen uns daher, dass der 1. FC Köln nun auch in diesem Hohen Hause angemessen vertreten ist. Sollte sich jenseits des Fußballplatzes die Gelegenheit zur Zusammenarbeit ergeben, stehen
wir dafür gerne zur Verfügung.

In diesem Sinne wünsche ich eine erfolgreiche Gründungsversammlung!
Im Namen des ganzen Vorstands,

Omid Nouripour